Liebe Leser,

etwas verspätet wünschen wir Ihnen und Euch ein wunderbares, segensreiches 2017!

Das Jahr 2016 ist für uns als Gemeinde gut zu Ende gegangen. Wir haben Heilig Abend und auch Silvester im großen Saal der Wartburg gefeiert. Besonders die Christvesper ist Vielen ein bewegender, gemeinsamer Abend gewesen.

Wir hatten in 2016 enorm viel Grund, dankbar zu sein. Der verheerende Brand des Tivoli hat uns weder entmutigt, noch dazu geführt, dass wir unsere Aktivtäten in der Stadt zurückgeschraubt haben. Im Gegenteil hatten wir das Gefühl, dass wir aus allem Segen ziehen konnten, und das bestärkt uns in der Gewissheit, dass sich Gott nicht bremsen lässt. Er nimmt uns hinein in den Bau seines Friedensreiches und steht uns als Überwinder zur Seite. Das ist uns keinesfalls selbstverständlich! Natürlich gilt unser Dank auch der Versicherung, ohne die uns ein finanzielles Disaster überrollt hätte, wie auch allen Freunden, welche uns mit Spenden, Gebet und Ermutigung großzügig und treu zur Seite standen. Ihr seid uns unersätzlich!

In den letzten vier Monaten in 2016 haben wir mit Kindern aus der Gemeinde und Stadt ein Weihnachtsmusical auf die Beine gestellt. Es wurde zweimal aufgeführt und hat für viel Begeisterung und neue Erfahrungen bei den teilnehmenden Kindern gesorgt.

Nach den doch recht vollen Wochen im letzten Jahr ist es im Januar 2017 zunächst etwas ruhiger geworden. Zeit, sich zu sammeln!

Uns erwarten spannende und arbeitsintensive Wochen, denn im Tivoli ist ein Stand erreicht, der uns erlaubt, wieder selbst Hand anzulegen! Von nun an wird Samstags wieder aufgeräumt, gefegt und geschleppt. Es gilt, den Profis Platz zu machen und die Zugänge zu erleichtern, sodass sie zügig und effizient arbeiten können! Für uns ist es aber auch eine Gelegenheit, zurück zu "unserem" Tivoli zu finden und die Räume wieder neu einzunehmen!

Wir denken nun erneut zwei, drei Monate weiter. Dann werden die ersten Gebäuteteile wieder nutzbar sein und das bedeutet, dass sich unser Gemeindeleben zunehmend in ein neues, eigenes Zuhause verlagert. Ein nicht ganz neuer, aber doch ungewohnter Gedanke, weil er ein gutes dreiviertel Jahr verschüttet war...

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