Anfang Juni hat die erste Firma die Arbeiten am Tivoli aufgenommen. Zunächst wurden die Reste des Dachstuhl abgetragen. Die Sächsische Zeitung hat darüber berichtet. Etwas missverständlich ist der Untertitel des Berichts. Wir haben noch keine Zahlung von der Versicherung erhalten, denn die Schadensermittlung ist noch nicht abgeschlossen. Richtig ist aber, dass unser Architekt direkt im Kontakt mit dem Schadensregulierer der Versicherung steht. Über diese Schiene wurden auch die Aufräumarbeiten beauftragt, die in diesem Stadium durch ein professionelles Unternehmen durchgeführt werden müssen.

Vor 10 Tagen hatten wir ein Treffen innerhalb der Gemeinde, um die Raumbedarfe für die Übergangszeit zu ermitteln und anschließend erste Ideen auszutauschen. Am selben Abend konnten wir sogar schon zwei Räume besichtigen. Wir merken, dass gerade der Spielkreis sehr improvisieren muss und das viel Kraft abverlangt. Aber auch der Kindergottesdienst braucht eigentlich einen dritten Raum, welcher zur Zeit nicht zur Verfügung steht.

Aber es gibt auch schon tolle Nachrichten: Über den Sozialen Möbeldienst haben wir bereits ein provisorisches Lager beziehen können. Auch hat der Musikbereich über die Evangelische Stadtjugendarbeit (Esta e.V.) eine Probemöglichkeit bekommen. Weitere Ideen werden geprüft, aber wir haben Vertrauen, dass sich alles einspielen wird. Wir werden aber noch eine ganze Weile improvisieren müssen!

Von der Polizei wurde zwischenzeitlich veröffentlicht, dass von Brandstiftung ausgegangen wird und die Ermittlungen andauern. Wir glauben aber nicht, dass der FeG gezielt geschadet werden sollte. Einige Wochen vor dem Feuer im Tivoli brannte bereits die ehemalige Wäscherei in der Brückenstraße nieder, nur wenige hundert Meter vom Tivoli entfernt.

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